Einbruch ins Museum bei Claustrophobia - Erfahrungsbericht

Vielen Dank an unseren Gastautoren Torsten Kilias, welcher das Museum für Moderne Kunst bei Claustrophobia in Berlin gespielt hat.

--------------------------

Es war wieder soweit, wieder lag ein spannendes Escape Game vor uns. Zusammen mit meinem Team ging es in das Claustrophobia Museum in Berlin. Diesmal war unser Auftrag allerdings etwas fragwürdiger Natur. Wir sollten das wertvollste Stück der Ausstellung an uns bringen, jedoch waren wir uns nicht so sicher, ob unser Auftraggeber nicht vielleicht doch kriminelle Absichten hat.

In der Lobby erstmal ein wenig Smalltalk, um Informationen zu sammeln. Dabei erfuhren wir glücklicherweise, dass der Wachdienst sich gerne eine Schachtel Donuts genehmigt und daher nachts für eine Stunde seinen Posten verlässt. Wir wussten sofort, dies ist unsere Chance. Wobei ich selbst in diesem Moment auch ein paar Donuts vertragen hätte. Also bringt euch lieber welche mit, falls ihr auch einmal in diese Situation kommen solltet.

Jetzt, wo der Wachmann weg war, hatten wir genau eine Stunde Zeit und mussten dieses Ding durchziehen oder uns feige verstecken. Natürlich haben wir uns für die erste Variante entschieden. Ich hoffte nur, dass unser Informant auch alles richtig vorbereitet hatte, ansonsten würde das ein sehr kurzer Trip werden.

So fing es an und nun standen wir im ersten Raum. Es muss eine Art Abstellraum gewesen sein. Dank der guten Vorbereitung unserer Komplizen sind wir von diesem auch sehr schnell in das eigentliche Museum gelangt. Dort hat uns erst einmal ein großes Bild von Angela Merkel angelacht und sofort wussten wir, dass wir das schaffen und uns auch keine Teile des Auftrages beunruhigen werden.

Das wirklich sehr ästhetisch eingerichtete Museum der modernen Kunst konnte uns mit seinen Skulpturen, dem Mobiliar, Gemälden und Lichtinstallationen wirklich überzeugen. Leider waren wir aber zum Arbeiten da und hatten gar keine Zeit, die Schönheit richtig auf uns einwirken zu lassen. Vielmehr waren wir nur mit einer einzigen Lichtinstallation beschäftigt - und zwar den Laserstrahlen zwischen uns und unserem Ziel.

Sicher werdet ihr verstehen, wenn wir es als unser Berufsgeheimnis ansehen, wie wir an das begehrte Beutestück gelangt sind. Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass mir dieses Live Escape Game bei Claustrophobia sehr viel Spaß gemacht hat und es echt knifflige Rätsel enthielt. Von mir gibt es eine klare Empfehlung unter den Berliner Spielen!

Beitrag veröffentlicht am 28.11.2015 in den Kategorien Berlin, Erfahrungsbericht, Exit Game, Live Escape Game