Interview mit ParaPark aus Frankfurt

Diesmal haben wir ein tolles Interview mit Manuel von ParaPark aus Frankfurt

Wer seid ihr und seit wann gibt es euch?
Wir sind der Frankfurter Ableger der europäischen Escape-Game-Pioniere ParaPark und sind seit September 2014 am Start.

Was hat euch dazu bewogen, ein Live Escape Game aufzumachen?
Wir haben durch Zufall von der Eröffnung einer ParaPark-Filiale in Wien gehört. Mit dem Namen konnten wir zunächst nichts anfangen, aber das Logo hat unser Interesse geweckt. Dadurch sind wir auf das Konzept der Live Escape Games aufmerksam geworden. Nach etwas Recherche und unserem ersten Spiel bei TeamEscape in Köln waren wir von der Idee begeistert und wollten unbedingt Teil dieser neuen Bewegung sein.

Was ist euer persönlicher Lieblingsraum?
Das ist schwierig zu sagen. Zum einen sind das Räume wie "Mr. Nobody’s erster Fall" von TeamEscape oder unser "Appartement 113", wo einfache Mittel genial umgesetzt einen optimalen Spielfluss bieten. Andererseits waren wir von der Atmosphäre in unserem Raum "Das 9. Portal" in den alten Kellergewölben in Budapest total fasziniert. Aber dadurch, dass jeder Raum etwas Spezielles hat und fast jeder Anbieter seinen Fokus auf etwas anderes legt, ist eigentlich immer der nächste Raum der Lieblingsraum.

Wo und in welchen Situationen fallen euch die besten Ideen für neue Szenarien ein?
Auf den Trips nach Budapest.
Da wir die Räume von unserem "Mutterschiff" übernehmen, fliegen wir einfach hin, spielen, sind beeindruckt von den Ideen und suchen einen passenden Raum für unsere Stadt aus. Wieder zurück zu Hause schauen wir dann, dass wir den Räumen einen persönlichen Anstrich verpassen können.

Was antwortet ihr auf die Frage, warum man unbedingt mal ein Escape Game spielen sollte?
Schaltet Euer Handy aus, vergesst den Alltag, konzentriert Euch einzig und allein auf Euer gemeinsames Ziel und spürt den "Flow".

Was war das witzigste Erlebnis mit euren Besuchern?
Witzig ist es vor allem dann, wenn die Besucher für ganz banale Gegenstände kreative Verwendungsmöglichkeiten haben. Wenn z.B. ein Salzstreuer neben einer Zitronenpresse einfach nur ein weiterer Hinweis dafür ist, dass Du Dich in der Küche befindest, Du aber sicher bist, dass Du ohne das Passwort "Tequila" diesen Raum niemals verlassen wirst.

Beitrag veröffentlicht am 29.01.2016 in den Kategorien Exit Game, Frankfurt, Interview, Live Escape Game