Das Geheimnis des Captain - Erfahrungsbericht zu Mystery Rooms

Diesmal haben wir unseren Gastautoren Alex nach München geschickt, um das Geheimnis des Captain’s von Mystery Rooms zu lüften.

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Nachdem es mich in Sachen Escape Room zuletzt ein gutes Stück nach Norden (Berlin) verschlagen hatte, ging es für den ersten Fluchtversuch des neuen Jahres dieses Mal wieder in heimatlichere Gefilde. München war unser Ziel und zu Beginn stand der Besuch unter keinem guten Stern. Krankheit und vereiste Straßen schrumpften unsere Fluchtgruppe schon mal von 6 auf 4 Leute und zwangen meine Frau und mich vom Auto auf den Zug umzusatteln. Mehrfach war uns der Gedanke gekommen, das Ganze schweren Herzens abzusagen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein eiskalter, vereister und verschneiter Schrecken ohne Ende. War es das wirklich wert? Soviel kann ich vorweg schon mal verraten: Ja, war es. Definitiv!

Aber fangen wir von vorne an. Der Raum ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Vom Hauptbahnhof fährt fast jede S-Bahn die Haltestelle Laim an und sofern man beim Verlassen derselben nicht den gleichen Fehler macht wie wir (durch die Unterführung nach links statt rechts aus dem Bahnhof gehen), sieht man auch schon nach wenigen Schritten auf der anderen Straßenseite das Plakat ...

Erfahrungsbericht zu Big Break Hamburg

Auf unserer Hamburg-Tour wurden wir von Big Break Hamburg eingeladen. Wie es uns erging könnt ihr hier lesen:

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Eigentlich war es ein Tag wie jeder andere Tag. Die Sonne schien, das Frühstück war gut und eigentlich war alles in Ordnung. Wäre da nicht die Tatsache gewesen, das irgendwelche Polizisten uns aus heiterem Himmel verhaftet und ohne weitere Erklärung in das Gefängnis verfrachtet haben ...

Warum sie uns mitgenommen haben oder wo wir überhaupt waren, konnte ich nicht mehr sagen. Nur eine einzige Sache war gewiss und diese hat mir wirkliche Kopfschmerzen zerbrochen. Wenn wir noch weiter in diesem modrigen Loch sitzen bleiben, haben die Glühweinstände auf den Weihnachtsmarkt bald alle geschlossen. Uns blieb also überhaupt keine Wahl als zu versuchen, unsere Freiheit zurück zu erlangen. Wobei man sagen muss, dass das modrige Loch überhaupt nicht modrig war, sondern vielmehr eine sehr gut ausgestattete Zelle für 2 Personen. In meiner Vorstellung waren Zellen immer relativ klein, während die Zelle bei dem Live Escape Game Big Break Hamburg wirklich sehr groß war. Vielleicht waren ...

Interview mit TeamEscape Hamburg

Vielen Dank an Christoph, Philip und Christopher von TeamEscape Hamburg für das tolle Interview!

Wer seit ihr und seit wann gibt es euch?
Wir sind Philip Dabrowski, Christoph Pohlmann und Christopher Mensah-Bonsu: drei Freunde, die sich entschlossen haben TeamEscape nach Hamburg zu bringen. Im Sommer 2014 sind wir auf das Konzept aufmerksam geworden. Im Dezember des selben Jahres starteten wir mit den Umbauarbeiten in der Bremer Reihe 24 in St. Georg. Aus zwei leeren Hallen, die ursprünglich mal einer Glühbirnenfabrik dienten und dann als Fitnessstudio umfunktioniert wurden, gestalteten wir mit Hilfe unseres Teams, drei maßgeschneiderte und individuelle Spielwelten. Am 1. Februar eröffneten wir unseren ersten Raum, "Die Entführung". Am 15. Februar folgte "Die Galerie" und unser 3. Raum, "Die Hofman Formel", wurde am 01. März 2015 das erste Mal gespielt.

Was hat euch dazu bewogen, ein Live Escape Game aufzumachen?
Christoph, hatte sich im Sommer 2014 an einem Geburtstagsgeschenk beteiligt. Bei diesem Geschenk, handelte es sich um einen Besuch bei TeamEscape Köln. Davor war auch für ihn der Begriff Live-Escape-Spiel ein Fremdwort. Als er aus Köln zurückkam, stecke er ...

Malvinis Vermächtnis - Erfahrungsbericht zum Skurrilum in Hamburg

Unsere Gastautorin Lena wurde in Hamburg bei dem Live Escape Game Skurrilum zu einer mächtigen Zauberin.

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Du möchtest selber zaubern? Sinnestäuschungen durchschauen und Malvinis Geheimnis ergründen? Mit Malvinis Vermächtnis betrittst du ein magisches Universum in dem Zauberei wahr wird.

Mein vierköpfiges Team und ich stehen zunächst im Dunkeln als wir Malinis Zimmer betreten. Das was wir im Kerzenschein erkennen können lässt uns staunen. Wir befinden uns im Arbeitszimmer eines geheimnisvollen Magiers, der mit seinen Tricks die Menschen hinters Licht führt. Oder gibt es Zauberei wirklich ... nach dem Spiel bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, denn in Malivins Universum ist alles möglich.

Viele der Rätsel konnten wir nur lösen, in dem wir zu echten Zauberern wurden. Ich weiß bis heute nicht wie ich es geschafft habe alleine durch meine Zauberkunst spielentscheidende Situationen herbeizuführen, aber es hat geklappt. Leider waren meine Zauberkräfte sowohl vor wie auch nach dem Spiel nicht mehr vorhanden. Seltsam ... ...

Die Entführung - Erfahrungsbericht zu TeamEscape in Hamburg

Der erste Stopp auf unseren Hamburg-Trip führte uns zu TeamEscape. Dort mussten wir die Entführung von Dr. Hoffmann aufklären. Ob uns das gelungen ist, könnt ihr in dem Bericht von Felix Neumann nachlesen

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Bereits die erste Station unseres Escape-Game-Wochenendes in Hamburg verlangte uns spektakuläres ab: nichts geringeres als das Land vor Terroristen zu retten war unsere Aufgabe, und so viel sei verraten: der Rätselspaß kam dabei nicht zu knapp!

Tatort war die Hamburger Filiale des deutschen Escape-Game-Netzwerks TeamEscape und liegt direkt am Hamburger Hauptbahnhof – super zu erreichen und damit wirklich eine ideale Adresse für uns Berliner, unser Wochenende zu starten! Die Mädels und Jungs von Team Escape waren gut zu finden, und nach einer freundlichen Begrüßung in der Lobby erläuterte uns unser Spieleleiter die Mission.

Diesmal schlüpften wir nämlich in die Rolle von Geheimagenten mit brisanter Mission. ...

Strange Neighbor - Erfahrungsbericht zu One Way Out in Hamburg

Auf unserer Hamburg-Tour wurden wir von One Way Out eingeladen. In dem Spiel Strange Neighbour hat unsere Gastautorin Lena versucht den Hundewelpen Jimmy zu retten. Aber lest selbst:

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In meiner Kindheit glaubte ich, dass unsere Nachbarin eine Hexe wäre – sie trug ein Kopftuch, hatte immer einen Reisigbesen in der Hand und lebte auf einem heruntergekommenen Hühnerhof. Die Tiere auf dem Hof sahen alle sehr mitgenommen aus und vielen fehlte ein Auge, ein Bein oder ein Flügel ...
Eines Tages war diese gruslige Frau dann verschwunden. Meine Eltern sagten sie sei in ein Altenheim gezogen – nun weiß ich: FALSCH! Sie wohnt nun im Dornenweg 23 in Hamburg.

Was wie eine harmlose Suche nach dem verschwundenen Hundewelpen Jimmy beginnt, nimmt schnell an Fahrt auf und überrascht durch hervorragende Plot-Wendungen. ...

Erfahrungsbericht zu Mission Accepted in Berlin


Mission Accepted in Berlin hat uns auf ein Spiel eingeladen und da uns die Gastautoren ausgegangen sind, schreiben wir diesmal selber ein paar Zeilen.

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Genau gegenüber von dem neuen BND-Gebäude in Berlin befindet sich der Live Escape Game Anbieter Mission Accepted.
Was liegt also näher, als in einem Geheimdienstszenario den Spielern zu erlauben, in die geheimen Welten des BND abzutauchen?

Gesagt, getan. Bei Mission Accepted könnt ihr eure analytischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und euch auf die Suche nach einem Spion in den eigenen Reihen begeben. Um den Täter zu identifizieren, müsst ihr verschiedene Hinweise zusammentragen und am Whiteboard befestigen. Um die heiße Spur zu verfolgen sind alle eure Sinne gefordert. Also haltet Augen und Ohren offen! Wenn ihr euch sicher seid, den richtigen Spion identifiziert zu haben, kann dies in einem Computersystem eingegeben werden – aber Achtung! Wenn ihr die falsche Person verdächtigt, endet das Spiel sofort und ihr habt verloren!

Um zu Mission Accepted zu gelangen, müssen gleich einige Hindernisse überwunden werden. Das Live Escape Game in Berlin befindet sich nämlich in einem normalen Wohnhaus und ihr müsst erst über den Hinterhof in die zweite Etage kommen. Um die analytischen Fähigkeiten der Spieler zu testen ...

Einbruch ins Museum bei Claustrophobia - Erfahrungsbericht

Vielen Dank an unseren Gastautoren Torsten Kilias, welcher das Museum für Moderne Kunst bei Claustrophobia in Berlin gespielt hat.

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Es war wieder soweit, wieder lag ein spannendes Escape Game vor uns. Zusammen mit meinem Team ging es in das Claustrophobia Museum in Berlin. Diesmal war unser Auftrag allerdings etwas fragwürdiger Natur. Wir sollten das wertvollste Stück der Ausstellung an uns bringen, jedoch waren wir uns nicht so sicher, ob unser Auftraggeber nicht vielleicht doch kriminelle Absichten hat.

In der Lobby erstmal ein wenig Smalltalk, um Informationen zu sammeln. Dabei erfuhren wir glücklicherweise, dass der Wachdienst sich gerne eine Schachtel Donuts genehmigt und daher nachts für eine Stunde seinen Posten verlässt. Wir wussten sofort, dies ist unsere Chance. Wobei ich selbst in diesem Moment auch ein paar Donuts vertragen hätte. Also bringt euch lieber welche mit, falls ihr auch einmal in diese Situation kommen solltet.

Jetzt, wo der Wachmann weg war, hatten wir genau eine Stunde Zeit und mussten dieses Ding durchziehen oder uns feige verstecken. Natürlich haben wir uns für die erste Variante entschieden. Ich hoffte nur ...

Live Escape Hamburg

Nachdem wir in Berlin die meisten Anbieter getestet haben, wird es Zeit, zu neuen Horizonten aufzubrechen. Und nein, ihr braucht wirklich keine Angst zu haben, dass wir euch hier mit Stadtführungen oder ähnlichem Kram belästigen. Dafür gibt es genug andere gute Seiten

Unsere erste Etappe führt uns nach Hamburg. Hier wurden wir gleich von 5 großen Live Escape Game Anbietern eingeladen. Zuerst werden wir TeamEscape Hamburg besuchen und einen berühmten Wissenschaftler aus den Händen von Terroristen befreien. Nachdem wir unser detektivisches Geschick unter Beweis gestellt haben, nehmen wir auch sofort den nächsten Fall bei One Way Out entgegen. Der Hundewelpe Jimmy ist entlaufen und muss von uns wieder aufgespürt werden. Unsere Quellen lassen vermuten, dass die neue Nachbarin den Hund entführt hat. Hängt sie etwa auch mit den Terroristen zusammen? Wir werden es herausfinden!

Am nächsten Tag wachen wir aber auf einmal im Gefängnis bei Big Break Hamburg auf. Wie wir dahingekommen sind, ist eigentlich schon fast egal, wichtig ist nur, dass wir wieder rauskommen. Immerhin müssen wir direkt danach zusammen mit dem Adventure-Team in das nahgelegene Atomkraftwerk rennen und es vor der Explosion retten.

Nachdem wir wieder einmal die Welt gerettet haben, besuchen wir noch das Skurrilum St. Pauli. Dort begeben wir uns auf die Spur des berühmten Zauberers Malvin. Werden wir dank Malvin das Geheimnis um ewiges Leben lüften oder müssen wir weiterhin viele Live Escape Games zeitgleich spielen, um alle zu schaffen?

Wie unsere Abenteuer ausgehen, könnt ihr in den nächsten Wochen wieder hier im Blog lesen. Drückt uns die Daumen ...

Humboldt - Erfahrungsbericht zu The Room in Berlin

Diesmal hat unser Gastautor Felix Neumann Humboldt bei The Room gespielt und war tief beindruckt.

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Hey all ihr Abenteurer, Schatzsucher, Grabräuber und Entdecker verborgener Geheimnisse – wie habt ihr eure Leidenschaft befriedigt? In Computerspielen, mit Büchern oder Museumsbesuchen? Wolltet ihr nicht schon immer mal selbst nach dem Heiligen Gral suchen?

Okay, haltet euch fest: mit Humboldt haben die Jungs von The Room in Berlin ein Escape Game geschaffen, das euch den Atem rauben wird. Gemeinsam mit drei erfahrenen Spielern durfte ich diese zauberhafte Welt betreten, und so viel sei vorweggenommen: ihr werdet aus dem Staunen nicht mehr herauskommen!

Aber zuerst fängt alles ganz entspannt an – in ihrer Lounge erklärt uns The Room bei einem kühlen Getränk das Szenario. Unter den Mauern der Humboldt-Universität zu Berlin gelang ein spektakulärer Fund. Zufällig, im Rahmen von Bauarbeiten, schufen Arbeiter eher versehentlich den Zugang zu gänzlich unbekannten Räumen. Von jenen, die hineingelangten, fehlt jede Spur. Wir erfahren: in der Rolle erfahrener Archäologen ist es unser Job, das Geheimnis der Kammern zu lüften.

Und schon werden wir, mit Walkie Talkies, ein paar Unterlagen und Knieschützern ausgerüstet, zum Ort des Geschehens gebracht. Der Presslufthammer steht ...

Hipster Escape Party in Berlin - Erfahrungsbericht

Hipster und Live Escape Games? Mal ganz ehrlich, was liegt denn noch näher? Unsere Gastautorin Lena hat sich Hipster Escape Party aus Berlin für euch näher angeguckt.

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Die Tür geht auf – und schon bin ich mitten im Spiel. Meine drei Freunde und ich „erwachen“ am Morgen nach der Party in der Wohnung eines Bekannten, nur dass dieser nichts von der Party wusste. Und nun bekommen wir die Nachricht, dass der Bekannte gleich zurück kommt … Da hilft nur die Wohnung aufräumen oder schnell das Weite suchen. Klar für was wir uns entscheiden! Aber die Wohnungstür ist abgeschlossen! Wie kommen wir hier nur raus? Was folgt ist eine aufregende und spaßige Schnitzeljagd nach einer Fluchtmöglichkeit.


Hipster Escape Party
ist das wohl unmittelbarste Escape-Game, das ich je gespielt habe. Ohne eine vorhergehende Erklärung sind wir sofort im Spiel angekommen - und es funktioniert wunderbar! Die ersten Rätzel und Hinweise haben wir schnell gefunden, aber wie passen sie zusammen? Wie geht es weiter? Es gibt viele ...

Vault 13 - Erfahrungsbericht zu Claustrophobia Berlin

Unser Gastautor Felix Neumann wurde von Claustrophobia Berlin auf ein Testspiel eingeladen. Seine Erfahrungen könnt ihr hier nachlesen

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Viel musste nicht zu unserer Einweisung gesagt werden, denn in diesem Escape Game ist alles erlaubt. Und schon fanden wir uns in "The Vault 13" wieder, einem düsteren Endzeit-Szenario mit nur einem Ziel: irgendwie da raus zu kommen, koste es, was es wolle!

Gemeinsam mit drei anderen erfahrenen Escape-Gamern stand ich also in dem düsteren Raum mit seinen rostigen Wänden; in spärlicher Notbeleuchtung prüften wir unsere Lage. Das Setting könnte aus Metro 2033 oder Fallout stammen: eine atomare Katastrophe zwang die Menschheit dazu, ins Dunkel zu flüchten und Jahrzehnte unter der Erdoberfläche zu verbringen. Doch heute ist endlich der Tag gekommen, an dem wieder ein Mensch seinen Fuß ans Tageslicht setzen kann! Zuvor aber müssen Anlagen überwunden werden, die dazu gemacht sind ...

Beast of Berlin - Erfahrungsbericht zu The Room

Zusammen mit unseren Gastautoren Alex K., wurden wir von The Room eingeladen, um das Spiel "Beast of Berlin" zu testen. Die Erfahrung möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

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Großartiger Spaß, ich kann es nicht anders beschreiben. Vom Gesamteindruck her erinnert dieses Escape Room an eine Geisterbahnfahrt, die man aber selbst steuern kann. Sprich: man bekommt starke Erlebnisse serviert, aber diese entstehen vor allem durch das eigene Vorankommen im Spiel.

Ich war mit einer Gruppe von erfahrenen Escape-Room-Spielern in "The Room". Nach dem Besuch kamen die drei aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Mich als absoluten Noob hatte "The Beast of Berlin" noch viel mehr beeindruckt. Nach dem Start begannen meine Mitspieler sofort, umherzuwuseln und alles mögliche zu untersuchen. Ich hatte, ehrlich gesagt, ein noch größeres Vergnügen dabei, noch kurz die faustdicke Atmosphäre des rekonstruierten Zimmers des Berlins der 1920er auf mich einwirken zu lassen. Die zahlreichen Objekte im Spiel und die äußerst stimmigen Rätsel in bester Tradition von Arthur Conan-Doyle, und Agatha Christie sprechen Bände. Hinzu kommen noch viele winzige Details, die das Herz aller Grusel- und Horrorfranchise-Fans erfreuen lassen. Ein wesentlicher Faktor ist auch, dass die Autoren des Rätselraums durch ständiges Feedback ihre Attraktion kontinuierlich verbessern. ...

The Bomb - Erfahrungsbericht zu Exit the Room Berlin

Zusammen mit unseren Gastautoren Daniel. R., wurden wir von Exit the Room eingeladen, um das Spiel "The Bomb" zu testen. Hier ist Daniels Erfahrungsbericht für euch:

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Was gibt es aufregenderes als Berlin vor einem Atombombenangriff zu retten? "The Bomb" spielt in der DDR der 70er Jahre. Wir befinden uns in der Wohnung eines potentiellen Spions, der damit gedroht hat, eine Atombombe über Berlin hochgehen zu lassen. Der Countdown startet und uns bleiben nur noch 60min um die Bombe zu finden und zu entschärfen!

Der erste Raum war eine Art Wohnzimmer, eingerichtet im Stil der 70er Jahre. Die Fotos und Bilder an den Wänden gaben dem Ganzen einen sehr authentischen Touch. Als erstes haben wir uns auf die abgeschlossenen Schränke und Regalfächer konzentriert, jedes Möbelstück auseinandergenommen, Hinweise gesammelt und zusammengetragen. So konnten wir bereits nach 15min den Großteil lösen. Allerdings konnten wir nirgends Hinweise auf eine Bombe, geschweige denn die Bombe selbst finden. Nach einer kurzen Verwirrung haben wir allerdings dann doch die Bombe gefunden, die es nun zu entschärfen galt. Der "Bombenraum" war ebenfalls sehr stimmig eingerichtet: Munitionskisten, Kartenmaterial und die Bombe selbst natürlich.

Die Rätsel beschränkten sich ...

Secret Prison – Erfahrungsbericht zu EXIT Berlin

Unsere Gastautorin Ambar de la Horra wurde von EXIT eingeladen, um das Spiel "Secret Prison" zu testen.

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Ich befinde mich in einem rechteckigen unterirdischen Bunkerraum mit schummrigem Licht und stickiger Luft. Es ist ein Gefängnis. Aber nicht irgendein Gefängnis.
Es tummeln sich die wildesten Gerüchte um diese Haftanstalt. Verbürgte Nachrichten gibt es leider keine. Schließlich ist bisher noch niemand lebend dem Bunker entkommen. Wir sind uns einig, dass wir auf einen empirischen Erfahrungsbericht vorerst verzichten können. Daher übermannt meine Zellengenossen und mich nur ein Gedanke: Flucht und die damit gewonnene Freiheit. Wir haben 66 Minuten Zeit. Diese Information haben wir von einem von uns isolierten Häftling. Er hat die Gänge der Justizvollzugsbeamten minutiös studiert und prognostiziert uns ein ähnliches Schicksal. Alle Gefangenen werden nach 66 Minuten bürokratischer Abläufe getrennt und in Einzelhaft verfrachtet. Ab dann gibt es kein Entkommen mehr. Wir beschließen, unseren Kompagnon aus seiner Einzelhaft zu befreien und dann gemeinsam diesem Ort der Verdammnis zu entfliehen.
Bestandsaufnahme:

Es gibt 4 Türen. Durch eine wurden wir in diesen Raum gezwängt. Wenn wir mit dem Rücken zur ihr stehen, finden wir von links nach rechts: ein elektronisches Zahlenschloss, eine massive Metalltür plus vorgesetzter Gittertür (dahinter befindet sich Zelle 67 samt unserem Freund, wie wir einem Schild und den Schreien von der anderen Seite entnehmen können), eine (wahrscheinlich mit Nägeln in die Wand eingeritzte) Morsetabelle, ein Lüftungsschacht, ein zweistufiger ...